Spaziergänge und Wanderungen

 

Var ist das französische Departement mit dem grössten Baumbestand

Der Wald bedeckt in der Region Provence-Alpen-Côte d’Azur eine Fläche von 1 400 000 Hektar, das entspricht. 44 % des gesamten französischen Waldbestandes, mit einer Flora von 3 600 verschiedenen Arten, von denen 720 geschützt sind.

 

Eine herrliche Natur!

Var ist das französische Departement mit dem grössten Baumbestand ; der Wald bedeckt in der Region Provence-Alpen-Côte d’Azur eine Fläche von 1 400 000 Hektar, das entspricht. 44 % des gesamten französischen Waldbestandes, mit einer Flora von 3 600 verschiedenen Arten, von denen 720 geschützt sind.

Dieser Wald muss geschützt werden! Ein Erlass der Präfektur reguliert in Bezug auf die Waldbrandgefahr vom 21. Juni bis zum 20. September den Zugang in bewaldete Zonen:


GELB: mittlere Gefahr

ORANGE: starke Gefahr

ROT : sehr starke Gefahr

SCHWARZ : aussergewöhnlich starke Gefahr
 

 

Informationen bzgl.
der Waldbrandgefahr im Departement Var
erhalten Sie unter:

+33 (0)4 98 10 55 41 - www.var.pref.gouv.fr

Bandol Fremdenverkehrsbüro: 00 33 (0)4 94 29 41 35
 

 Wichtige Hinweise

 

- Indem ich auf den Wegen gehe, reduziere ich die Erosion des Bodens und beschädige nicht die Pflanzen.

 
- Indem ich keine Blumen pflücke, schütze ich seltene, gefährdete Arten und der Wegrand bleibt immer blumengeschmückt.

- Indem ich nicht rauche und kein Feuer mache, entsteht kein Waldbrand mit mitunter dramatischen Folgen.

- Indem ich meinen Abfall immer wieder mit zurücknehme, hinterlasse ich eine saubere Natur (Küstengebiete sind empfindliche Naturzonen)

- Indem ich meinen Hund an der Leine führe, wird die Fauna nicht gestört.

- Indem ich mich an die Vorschriften halte bzgl. des Zugangs in bewaldete Zonen, bringe ich mich nicht in Gefahr und bewahre den Waldbestand.

- Indem ich mich richtig anziehe und ausrüste, bringe ich mich nicht in Gefahr. Im Sommer oder bei Gewitter kann Wandern gefährlich sein. 

Zuviel Sonne kann lebensgefährlich sein! 
 
- Vermeiden Sie die sonnigsten Stunden: bleiben Sie zwischen 12 und 16 Uhr im Schatten

- Schützen Sie Ihre Kinder ganz besonders sorgfältig

- Tragen Sie einen Hut, eine Sonnenbrille und ein T-Shirt

- Tragen Sie alle 2 Stunden den Sonnenschutz neu auf

- Trinken Sie viel Wasser und gegebenenfalls verwenden Sie einen Wasserzerstäuber

  

Die Fauna und Flora

Das Neptungras ist eine Meerespflanze, die sehr langsam wächst (1 cm/Jahr). Seit 1988 steht sie unter Naturschutz, denn sie ist lebensnotwendig für alles Leben im Meer.

Diese Pflanze bildet ganze Neptungraswiesen, die grosse Quantitäten an Sauerstoff produzieren.

Viele Tiere finden dort Schutz, eine Reproduktionsstätte, ein Laich- und Jungfischhabitat.
Ausserdem sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Sie schützen auch die Strände gegen Erosion. 

Sie erfahren noch viel mehr über das Neptungras, wenn Sie die von den Schülern der Hauptschule Raimu gestaltete Informationstafel lesen, die an dem Küstenweg auf der Halbinsel Capélan steht.
 

Verein « Les Mariolles de la Bleue - Bandol »

 

- Singzikade: Ihr Gezirpe begleitet Sie auf dem Küstenweg von Juni an, die ganzen Hitzemonate über, bis Ende August und vielleicht auch noch bis Anfang September.

- Wanderfalke: Früher ist der Wanderfalke viel häufiger auf dem ganzen Gebiet zu sehen gewesen.

Heute wird das Wachsen der Population erneut unterstützt und die Art geschützt.
Die Wanderfalken nisten gerne auf den Meeresklippen zwischen Bandol und Saint-Cyr.


- Aleppokiefer: vom Wind gekrümmte Bäume…
- Feigenkakteen: Ihre grossen Blätter schauen wie Schläger aus und wachsen übereinander. Sie bilden am Rande rot violette oder gelbe Frucht – Blüten, deren körniges Fruchtfleisch gegessen werden kann und von den Kennern sehr geschätzt wird.

Aber Achtung! Die Früchte wie die Blätter sind bedeckt mit kleinen, hauchfeinen Stachelbündeln, die man nur mühsam wieder entfernen kann, wenn man sich einmal daran gestochen hat!

- Agaven (auch unkorrekterweise Aloen genannt): Diese Pflanze mit ihren grünen, dicken und stachligen Blättern mit gelbem Rand, verweilt viele Jahrzehnte in einem vegetativen Zustand und dann blüht sie ein einziges Mal.

Sie bildet einen wohl zehn Meter hohen Blütenstand und dann stirbt sie ab! Das Agavenholz wird gerne als Schleifstein für Messer verwendet.

- Strandflieder: Er wächst auf Felsen oder an der Küste im Sand und die fleischigen Blätter sind essbar.

- Baum–Schneckenklee: Er wird im allgemeinen 2 bis 3 Meter hoch.

- Steineiche: Dieser Baum wird im Provenzalischen Rouve genannt. Sein Holz ist sehr hart, schwer und resistent, es wird deshalb in der Tischlerei verwendet.

Es ist auch ein ausgezeichnetes Kaminholz. Und im Vergleich zur Kermeseiche, sind die Blätter nicht “stachelig”.